PIZ Darmstadt

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Beim Patentinformationszentrum hilft mir eine freundliche Dame bei der Recherche meines Markennamens Habaho und den dazu passenden Produktklassen (30 min für 30 Euro). Habaho gibt es noch nicht in meinem Produktsegment. Ich kann bei diesem Namen bleiben, der mir immer besser gefällt. Er lässt sich auch von meiner Designerin genial gestalten 🙂


IHK Markensprechtag

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Die Termine (kostenlos) waren alle vergeben. Ich lasse nicht locker und setze meinen Namen auf die Warteliste. Und wer sagt’s denn: Mein Termin ist um 13:00 Uhr.

Ich lasse mir den Unterschied zwischen Patent (technisch), Gebrauchs- bzw. Geschmacksmuster (heißt neuerdings „Design“) und Marke erklären und entscheide mich zunächst für die Anmeldung der Wortmarke (300 Euro). Die Gebrauchsmusteranmeldung kostet zusätzlich Geld und gilt nur in Deutschland. Ich habe nicht vor, einen Patentanwalt zu beschäftigen, der den Markt abgrast, um potenzielle Kopierer aufzuspüren und anzuklagen. Wenn mein Produkt so toll ist, dass es Kopierer findet, dann ist das klasse. Mein Markt sind alle Menschen dieser Welt, die auf dem Beifahrersitz Gegenstände transportieren.

Weltweit werden jährlich über 80 Mio. Fahrzeuge hergestellt. Davon über 5 Mio. PKWs allein in Deutschland. Der Bestand betrug 2011 weltweit über 1 Mrd. Kraftfahrzeuge (inkl. LKW und Busse) davon 46 Mio in Deutschland (Quelle www.oica.net). Somit besitzt in Deutschland jeder zweite Bürger ein Kfz. In einer Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamtes waren von den 43.431.124 Personenkraftwagen (Pkw) am 1. Januar 2013 über 14,38 Millionen Frauen im Zentralen Fahrzeugregister des KBA als Halterin eines Pkw eingetragen. Das entspricht rund 33,1 Prozent. Davon lässt sich ableiten, dass in den Industriestaaten rund ein Drittel der Autohalter Frauen sind. Weltweit benutzen vermutlich 300 Mio. Frauen ein Auto. Vermutlich ebenso viele Frauen führen in ihrem Auto eine Handtasche mit sich.

Diesen Markt kann ich mit anderen teilen. Ich konzentriere mich lieber darauf, dass die Marke „habaho“ von Anfang an ihr eigenes Profil hat, für Nachhaltigkeit vom Erzeuger bis zum fertigen Produkt, faire Arbeitsbedingungen und beste Qualität und Verarbeitung steht. Das wird mir so schnell keiner nachmachen. Die Industrie tickt noch profitgierig, aber der Verbraucher hat es längst kapiert, dass es so nicht weitergeht mit diesem Planeten. Der Verbraucher weiß nur immer nie, wie er etwas verändern kann. Aber es gibt immer mehr von uns Weltverbesserern. Der Verbraucher kann durch sein Verhalten und seine Entscheidungen sehr viel bewirken.