Frust

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Im Internet finde ich keinen Ökostoff, der UV-beständig ist. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht. Allerdings fahre ich seit Monaten mit meinem schwarzen Habaho durch die Gegend und er ist kein bisschen ausgebleicht. Dieses Problem wird mich nicht dazu zwingen, meine Nachhaltigkeitsstrategie zu ändern. Ich muss eben von Anfang an offen mit diesem Thema umgehen und den Kunden darauf hinweisen, dass der Schutz der Natur, das perfekte Aussehen beeinträchtigen kann. Wem die Optik wichtiger ist, ist eben nicht mein Kunde.


Kontakt mit Sina

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Es ist Sonntag und ich schreibe eine E-Mail an manomama, die Firma von Sina Trinkwalder. Ich möchte wissen, ob sie Auftragsarbeiten annehmen. Und wer antwortet postwendend am Sonntag: Sina höchst persönlich. Doch sie ist ausgelastet und wirkt auch distanziert, weil ich einen Klettverschluss in meinem Produkt verarbeiten möchte. Ein Klettverschluss aus Plastik ist ein No-Go für Sina. Von Ihrem Ökostoff will sie mir auch nichts verkaufen. Nicht einmal ihre Lieferanten verrät sie mir unter der Begründung, dass sie nur in Tonnen bestellt. Da werde ich ganz kleinlaut. Eigentlich möchte ich ganz klein und bescheiden anfangen. Zumindest noch zu diesem Zeitpunkt. Tja, da könnte ja jeder kommen. Bei der Knochenarbeit, die Sina als Pionierin auf ihrem Weg geleistet hat, kann ich es verstehen, dass sie jetzt nicht einfach bereitwillig für eine Fremde aus dem Nähkästchen plaudert.